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Schloss Senden

Das Schloss Senden ist ein am Fluss Stever gelegenes Wasserschloss im Münsterland. Es wurde als spätmittelalterliche Wasserburg von Freiherren Droste zu Senden in verschiedenen Bauphasen errichtet. Der älteste Teil, das Herrenhaus, stammt aus dem Jahr 1460 und verkörpert durch seinen Dreistaffelgiebel die Renaissance im Münsterland. 1899 wurde der nach Süden hin anschließende Rombergtrakt erbaut und stellt damit den jüngsten Teil des Schlosses dar.

Das Schloss wurde 1957 von der Familie Droste zu Senden verkauft. Der Erwerber betrieb daraufhin ein Handelsschulinternat, eine Altenpension und seit den 1980er bis Ende der 1990er ein Hotel, das nach einem Brand im Dachstuhl geschlossen wurde. Danach stand das Schloss weitestgehend leer und verfiel zunehmend. Um dem entgegenzuwirken, erwarb der neu gegründete, gemeinnützige Trägerverein Schloss Senden e.V. 2015 das Schloss und beauftragte Mensen + Zora mit den Sanierungsarbeiten, die in unterschiedlichen Bauabschnitten ab 2018 stattfinden sollten. Ziel der Restaurierung ist es, die alte Bausubstanz denkmalgerecht instand zu setzen und neue Nutzungskonzepte zu entwickeln. Die Instandsetzungsmaßnahmen werden aufgrund der überregionalen Bedeutung der Anlage durch die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land NRW, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Gemeinde Senden unterstützt.

Jahr

Seit 2018

Ort

Senden, Deutschland

Art

Sanierung

Status

In Ausführung

2019: Musterachse Herrenhaus

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2018: Fassadensanierung Rombergtrakt und Erneuerung Turmspitze

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