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Wohnhaus Neuss

In seiner Architektursprache ist das 2008 fertiggestellte Wohnhaus eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Es entstehen Wechsel- und Zusammenspiele aus Gegensätzen zwischen Leichtigkeit und Schwere, Licht und Schatten und Offenheit und Geschlossenheit.

 

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einem römischen Heereslager orientiert sich der Grundriss des Wohnhauses stark an der Struktur römischer Wohnhäuser. Der für die damalige Zeit übliche Aufbau mit auf den Innenhof ausgerichteten Hauptaufenthaltsräumen wird mit zeitgemäßen Baustoffen kombiniert.

 

Das individuell ausgeformte äußere Erscheinungsbild des Hauses wird in einer sensibel abgestimmten Materialwahl im Inneren des Gebäudes fortgeführt. Auf industriell vorproduzierte Bauteile wird weitestgehend verzichtet und der Schwerpunkt dieses Entwurfes liegt in der sorgfältigen Verarbeitung hochwertiger Materialien.

 

Mit klaren, kraftvollen Grundformen wurde auf die bauliche Struktur der direkten Umgebung Bezug genommen. Die Fassade aus Naturstein schafft eine klare Grenze zur anliegenden Straße und bietet den Bewohnern ausreichend Schutz und Privatsphäre. Im Gegensatz dazu steht die rückseitige Fassade des Hauses, die durch großflächige Fensterflächen einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum schafft. Als Kontrast zur Natursteinfassade des Erdgeschosses erstreckt sich das Obergeschoss mit einer vorpatinierten Kupferfassade.

Jahr

2006-2008

Ort

Neuss, Deutschland

Art

Neubau

Status

Fertiggestellt

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